2017 "Matterhorn mal 2" - der Klassiker der Alpen


Nach langem Warten im August, Schönwetter, aber häufige Gewitter und immer wieder Neuschnee am Matterhorn, kamen diese 2 Tage, an denen das Wetter ideal schien.

Jürgen aus Kärnten und Hermann aus der Gegend von Wiener Neustadt bereiteten sich intensiv für die Besteigung vor. Meine Anreise am Sonntag war alles andere als gut - „Stau um Stau“. Ich kam erst Montag Mittag in Täsch an. Hermann, der mit dem Zug anreiste und Jürgen mit der Familie , begleiteten mich zur Hörnlihütte. Am nächsten Morgen, am 29. August, ging es um 4:50 Uhr los.

 

Wir verließen die Hütte um 4:55 Uhr. Beim Einstieg war schon eine lange Schlange voller Aspiranten für das Matterhorn. Oh Schreck..... Ich umging diese auf der rechten Seite, eine Einstiegs –Variante - (schwer). So konnten wir dann gemütlich, ohne Hetzerei die Kletterei angehen. Die Verhältnisse waren ideal! Die Drängler winkte ich vor und konzentrierte mich auf Jürgen. Nach mehrmaligem Fotoshooting erreichten wir überglücklich um ca. 10 Uhr das Matterhorn, 4478m.

Der Abstieg ist nicht leichter als der Aufstieg.

Das Wetter war herrlich und Jürgen war gut drauf und so erreichten wir wieder wohlbehalten die Hütte, wo schon Hermann mit einem Bier wartete. Jürgen ging anschließend überglücklich hinunter nach Zermatt zu seiner Familie. Der neue Wetterbericht am Abend hat für den nächsten Tag ab MITTAG überraschend schon schlecht angesagt. Am nächsten Morgen, am 30.8. 2017 standen wir , Hermann und ich deshalb früher auf, und wir verließen leise die Hütte. Alleine - stockdunkel, sternenklar, gingen wir los. Jedoch man hat hier keine Chance den Weg zu finden, wenn man das Matterhorn nicht sehr gut kennt !! Hier verstehe ich die Schweizer Führer, sie wollen die ersten sein, denn wenn die Bergsteiger vom Weg abkommen, gefährden sie die nachkommenden Kletterer mit Steinschlag. Hermann war in Hochform und das Morgenlicht war ideal für Fotos.

Ohne Hetzerei erreichten wir glücklich den Gipfel.

Beim Abstieg trafen wir noch Günther und Manfred, Bergkameraden aus meiner Gegend. Der Gipfel war bald im Nebel und wir erreichten um ca. 13:20 Uhr die Hörnlihütte. Nach einer Stärkung ging es nach Täsch-Herbriggen zur „wohlverdienten Dusche“. Anschließend ging es über den Simplonpass nach Domodossola zur Pizzeria und einem Aperol Spritz. Ich machte ca. 400 Fotos, Jürgen und Hermann waren glücklich. „Berg Heil“

 

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